Elektroauto News: Neuer Nissan Leaf ab Januar auf dem deutschen Markt

Die Produktion des runderneuerten Elektroautos Nissan Leaf startet bereits Ende diesen Jahres in den Werken im britischen Sunderland, in Smyrna im US-Bundesstaat Tennessee und im japanischen Oppama. Das Nissan Elektroauto, das gerade erst präsentiert wurde, überzeugt mit größerer Reichweite und etwas fescherem Design, was gerade für den europäischen Markt essentiell ist. Nach Einschätzung des Autokonzerns Nissan ist der neue Nissan Leaf damit das modernste serienmäßig produzierte Elektroauto der Welt.

Elektroauto von Nissan: Nissan Leaf 2017Elektroauto News / 8. September 2017. Kurz vor der IAA überschlagen sich in Bezug auf das Elektroauto die Ereignisse: BMW kündigt neue Fahrzeuge an, die Daimler-Marke Mercedes weckt große Erwartungen in Richtung des ersten echten Elektroautos der Marke. Skoda steigt mit einem ersten Modell in das Elektroauto-Segment ein, der MINI von BMW soll 2019 als reines Elektroauto auf den Markt kommen. Nissan hingegen, Hersteller des beliebten ausgesprochen beliebten Nissan Leaf, rammt Pflöcke ein: In Japan präsentierte Nissan die neue Version seines Nissan Leaf.

Der Nissan Leaf ermöglicht in Europa teilautomatisiertes Fahren und kommt mit einem innovativen e-Pedal, das für reibungsloses Bremsen und Beschleunigen auch und gerade am Berg sorgen soll. Der Fahrer startet, beschleunigt, bremst, stoppt und hält das Fahrzeug mit dem gleichen Pedal. Wenn das Gaspedal losgelassen wird, wirken automatisch die Bremsen und bringen das Auto zum Stehen. Das Fahrzeug hält seine Position selbst an steilen Steigungen, bis das Gaspedal erneut betätigt wird. In bestimmten Verkehrssituationen muss das konventionelle Bremspedal weiter betätigt werden.

Der neue Nissan Leaf, der als Vorbild für weitere eAutos von Nissan dienen soll, wird bereits am Ende des Jahres in drei Werken in den USA, in Großbritannien und Japan vom Band laufen.

Blick in den Innenraum: Nissan Leaf 2017Die Reichweite ist für ein Elektroauto dieser Preisklasse: mit einer 40 kWh-Batterie schafft das kleine Elektroauto 378 Kilometer Reichweite laut NEFZ-Fahrzyklus. Die Leistung des Elektromotors liegt bei 110 kW. Besonders fortschrittlich beim neuen Nissan Leaf ist die Vehicle-to-Grid-Technologie, die bi-direktionales Laden ermöglichen und damit Elektroautos direkt ins Stromnetz einbinden soll. Nissan-Fahrer werden ähnlich wie Besitzer einer PV-Anlage zu Prosumern: V2G hilft dabei, erneuerbare Energiequellen sinnvoll zu integrieren, Netzschwankungen auszugleichen und den Ökostrom somit insgesamt preiswerter zu machen.

Ab Oktober kann der neue Nissan Leaf bestellt werden. Der Preis beginnt bei 31.950 Euro brutto. Auf den deutschen Markt kommt das Elektrofahrzeug dann ab Januar 2018.

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Elektromobilität: Lilium Aviation bekommt 90 Mio. Dollar für elektrisches Air Taxi

Diese Entwicklung sorgt für Aufsehen: Lilium Aviation, ein Münchner Cleantech-Startup, das den persönlichen Transport mit kleinen Elektroflugzeugen als Air Taxis revolutionieren will, hat eine Finanzierungsrunde über 90 Millionen US-Dollar abgeschlossen. An den zweisitzigen Elektro-Jet von Lilium Aviation glauben u.a. der chinesische Internetgigant Tencent Holdings, die köngliche Familie Liechtensteins, Skype-Gründer Niklas Zennstrom mit seiner Investment-Firma Atomico und der Twitter-Mitgründer Evan Williams. Vor einigen Monaten hatte Lilium einen erfolgreichen Testflug absolviert.

Der Lilium JetElektromobilität News, 5. September 2017. Spricht man mit Piloten aus Deutschland, so sind diese extrem zurückhaltend und skeptisch, was die Zukunft sogenannter Flugautos oder kleiner Elektro-Flugzeuge angeht. Denn: Die Regularien im deutschen Luftraum hätten sich in den vergangenen Jahren eher in die entgegengesetzte Richtung entwickelt. Es müsse viel passieren, dass die Technologie von Lilium Aviation, Rotorvox oder Volocopter in Deutschland abheben dürfe.

Dennoch: Mit der Finanzierungsrunde setzt der Münchner Pionier für kleine Elektro-Flugzeuge, Lilium Aviation, ein Ausrufezeichen – und die neuen Investoren aus China und Liechtenstein deuten darauf hin, dass nicht unbedingt der deutsche Flugraum entscheidend sein wird für den Erfolg von Lilium Aviation. Es geht um ein weltweites Wettrennen für eine neue Form des Personentransports, die es zB möglich machen könnte, die Anfahrtszeit von New York City zum Flughafen drastisch zu reduzieren.

Lilium-Jet besonders energieeffizient

Lilium Aviation grenzt sich von konkurrierenden Unternehmen in diesem Bereich insbesondere dadurch ab, dass die Münchner besonders viel Wert auf Energieeffizienz, also auf Cleantech, legen. Der Start und die Landung des Lilium-Jets sind vertikal möglich, was die Flexibilität massiv erhöht. Das Flugzeug startet und landet also eher wie ein Helikopter, fliegt dann aber – das ist der Clou der Technologie – senkrecht voraus.

Zu den Frühphasen-Investoren von Lilium Aviation gehört u.a. auch Frank Thelen mit seiner neu benannten Firma Freigeist Capital. Heute, pünktlich zum Start der neuen Staffel der VOX-Sendung Die Höhle der Löwen, in der sich Startups einer Investoren-Jury präsentieren, platzt die Meldung der famosen Finanzierungsrunde für Lilium heraus. Eine zeitliche Punktlandung.

Nach Angaben der New York Times arbeitet das Lilium Team derzeit an einer Art Air Taxi, einem fünfsitzigen Jet, der etwa Pendler aus der Umgebung einer Großstadt zum Arbeitsplatz bringen soll. Lautlos und ohne Stau durch die Lüfte – bis zu 300 Kilometer Reichweite könnte das Luft-Taxi eines Tages haben und 300 km/h in der Spitze fliegen. Ziel von Lilium ist es, aus der Nische in den Massenmarkt vorzudringen. Ein Fakt, der u.a. das E-Commerce-Unternehmen Tencent überzeugt.

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IAA 2017: BMW zeigt neuen BMW i3 und Sportsvariante

Der BMW i3 wird neu  aufgelegt! BMW spendiert ihm gleich noch einen sportlichen Bruder, den BMW i3s. Wenige Tage vor der Weltpremiere auf der IAA zeigt diese Nachricht: BMW meint es ernst mit Elektromobilität. Dabei verliert der Münchner Automobilbauer die Reichweiten-Thematik nicht aus dem Auge. Beide Fahrzeuge, BMW i3 (blau) und BMW i3s (rot), werden mit Range Extender angeboten. Die Sportlichkeit und Dynamik im Design passt herausragend zu den spritzigen Fahr-Eigenschaften eines BMW Elektroautos

BMW i3 und BMW i3s Elektroautos im VergleichElektroauto News / 29. August 2017. Dass der Siegeszug der Elektromobilität in vielen Bereichen nicht mehr zu stoppen ist, ist inzwischen eine Binsenweisheit. Wenngleich noch einige Probleme gelöst werden müssen (Reichweite, Recycling der Batterien, effizientere Produktion) wird zur IAA im September in Frankfurt auch und gerade von deutschen Automobilherstellern eine ganze Reihe von Neuheiten präsentiert, die dem unaufhaltsamen Trend zum Elektroauto entsprechen.

Facelift für den BMW i3

Elektroauto BMW i3 ganz spritzig im urbanen RaumBMW bringt den schon bekannten BMW i3 in einem Facelift mit zur Messe. Der Elektrosynchronmotor des neuen BMW i3 erzeugt eine Höchstleistung von 125 Kilowatt /170 PS. Sein maximales Drehmoment beträgt 250 Newtonmeter. Seine Energie bezieht das Fahrzeug aus der von der BMW Group entwickelten Lithium-Ionen-Hochvoltbatterie mit einer Kapazität von 33 Kilowattstunden. Im NEFZ soll das eine Reichweite von 290 bis 300 Kilometer ermöglichen, im Alltagsbetrieb eher realistisch von 200 Kilometern. Der Stromverbrauch des BMW i3 liegt zwischen 13,6 und 13,1 Kilowattstunden je 100 Kilometer.

So sieht der BMW i3s im Innenraum ausEine noch sportlichere Ausprägung der lautlosen und lokal emissionsfreien Mobilität verkörpert der neue BMW i3s, dessen Elektromotor eine Höchstleistung von 135 Kilowatt/184 PS und ein maximales Drehmoment von 270 Newtonmeter erzeugt. Das Fahrzeug ist serienmäßig mit einem Sportfahrwerk ausgestattet. Die Weiterentwicklung seines Antriebs umfasst eine modifizierte Motorsteuerung und spezifische Leichtlauflager, mit denen die Spontaneität der Kraftentfaltung und der Leistungsverlauf bei höheren Drehzahlen weiter optimiert wurden. Im Bereich der maximalen Motordrehzahl liegen Leistung und Drehmoment des weiterentwickelten Antriebs um bis zu 40 Prozent über dem vom BMW i3 bekannten Niveau.

Seitlich: BMW i3s sportliches ElektroautoDer BMW i3s spurtet in 6,9 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h und erreicht ein Höchsttempo von 160 km/h. Er kommt auf einen kombinierten Stromverbrauch von 14,3 kWh je 100 Kilometer im NEFZ. Seine elektrische Reichweite beläuft sich auf 280 Kilometer im NEFZ-Test. Im Alltagsbetrieb liegt sie bei 200 Kilometern.

BMW i3 und BMW i3s mit Range Extender

Optional wird für den BMW i3 und den BMW i3s ein Range Extender angeboten. Dieser besteht aus einem Zweizylinder-Ottomotor mit 28 kW/38 PS und verlängert die Reichweite beider Elektroautos entsprechend. Zur Serienausstattung gehören Voll-LED-Scheinwerfer. Abblend- und Fernlicht werden wie das Tagfahrlicht von LED-Einheiten erzeugt. Die neuen, nun ebenfalls in LED-Technik ausgeführten Fahrtrichtungsanzeiger sind als horizontales Band in die Frontschürze integriert.

Noch mehr Informationen zum BMW i3 gibt es auf der Seite des Unternehmens. Erste Fahraufnahmen sind hier im Video zu sehen:

(Videomaterial / Bildmaterial von BMW i3 und BMW i3s: BMW Group)

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Lilium: Meilenstein auf Weg zum elektrischen Flugtaxi

Lilium Aviation hat einen bedeutsamen Meilenstein erreicht: Das Münchner Jung-Unternehmen, an dem u.a. Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen und Skype-Gründer Niklas Zennström (via Atomico) beteiligt sind, hat den Jungfernflug seines „Flugtaxis“ in einem beeindruckenden Video dokumentiert. Der Weg bis zum täglichen Einsatz dieses senkrecht startenden Flugautos ist zwar noch weit – aber die technischen Fortschritte für Fluggeräte wie das von Lilium sind enorm.

Jungfernflug des Lilium Jet 201721. April 2017.  Die Konzepte der Flugauto-Pioniere weltweit sind ganz unterschiedlich. Sie heißen Rotorvox, E-Volo oder AeroMobil – und haben eines gemeinsam: Sie wollen den Luftraum erschließen, um Verkehrs- und Umweltprobleme zu lösen. Keines der Konzepte scheint darauf ausgelegt zu sein, als reines Spaßmobil zu fungieren.

Der Lilium Jet

Lilium mit einzigartigem Konzept

Insbesondere das Konzept von Lilium aus München sticht jedoch hervor: Deren Flugtaxi oder Flugauto wird rein elektrisch betrieben und startet und landet senkrecht wie ein Hubschrauber. Andere Flugautos, wie das AeroMobil, hingegen, benötigen 500 Meter freie Bahn, um zu starten – für den urbanen Verkehr keine gute Voraussetzung.

Der Lilium Jet ist ein Leichtflugzeug, das durch 36 elektrische Jet-Turbinen angetrieben wird, die über 12 bewegliche Klappen direkt an den Flügeln angebracht sind. Zum Start werden die Klappen nach unten gerichtet, um senkrechten Auftrieb zu erzeugen. Ist der Jet in der Luft, bewegen sich die Klappen langsam in eine horizontale Position, und erzeugen so Vorwärtsschub. Dabei wird der gesamte Auftrieb, der benötigt wird, um das Flugzeug in der Luft zu halten, durch die Luft generiert, die über die Flügelflächen strömt– genau wie bei einem herkömmlichen Flugzeug.

Dadurch verbrauche es bis zu 90 Prozent weniger Energie als drohnenähnliche Luftfahrzeuge. Hierdurch soll eine Reichweite von 300 Kilometern rein elektrisch ermöglicht werden. Die Geschwindigkeit von 300 km/h würde dabei helfen, schnell von A nach B zu kommen – beispielsweise, um einen Passagier, der einen Lilium Jet als Flugtaxi gebucht hat, abzuholen.

So stellt sich Lilium Aviation den Landeplatz für seinen Jet vor

Lilium Jet für Berufspendler

Daniel Wiegand - einer der Gründer von Lilium AviationDas Unternehmen plant, einen 5-sitzigen Lilium Jet einzuführen, der besonders das Leben der Berufspendler leichter machen soll. „Das erfolgreiche Flugtest-Programm zeigt, dass unser innovatives technisches Design genau so funktioniert, wie wir uns das vorgestellt haben“, sagt Mitgründer Daniel Wiegand. „Jetzt können wir unseren Fokus auf die Entwicklung des finalen 5-sitzigen Flugzeugs legen.“

Im Flug ist der Energieverbrauch des Jets nach Angaben von Lilium pro Kilometer vergleichbar zu dem eines elektrischen Autos. Die Kombination von minimaler Infrastruktur auf dem Boden und energieeffizientem Fliegen mache es möglich, den Flug-Taxi Service über die gleiche Distanz zu vergleichbaren Preisen anzubieten, wie Auto-Taxis Services. Sollte dies wirklich eintreten, steht den Flugtaxis weltweit eine große Zukunft bevor.

(Bildnachweis: Lilium Aviation)

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Audi e-tron Sportback: Konzeptstudie mit technischer Finesse

Audi hat in Shanghai den Audi e-tron Sportback (concept) vorgestellt: Wieder nur eine Konzeptstudie sagen die Kritiker, interessanter Technikträger die Audi-Freunde. Der viertürige Audi e-tron Sportback concept verfügt über einen 320 kW starken Elektroantrieb und stellt für Audi einen wichtigen Schritt auf dem Weg ins Zeitalter der Elektromobilität dar.

Elektroauto-Studie: Audi e-tron sportback concept18. April 2017. Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG, bekräftigte in Shanghai: „2018 beginnen wir mit dem Audi e-tron – dem ersten alltagstauglichen Elektroauto im Kernwettbewerb. Mit einer Reichweite von mehr als 500 Kilometern und dem besonderen elektrischen Fahrerlebnis machen wir diesen sportlichen SUV zum Must-have des kommenden Jahrzehnts.“

Großflächige berührungsempfindliche Bildschirme unterhalb des Zentraldisplays fallen im Inneren des Fahrzeugs sofort ins Auge. Weitere sind an der Mittelkonsole und in den Türverkleidungen – sie dienen der Information und Interaktion mit den Fahrzeugsystemen. Horizontale Flächen am Armaturenträger und der scheinbar schwebenden Mittelkonsole vermitteln den vier Insassen auf Einzelsitzen „ein Gefühl von lichter Weite“, verspricht Audi.

Eine bei Tag und Nacht sichtbare Innovation bietet die Lichttechnik des Konzeptautos. Digital gesteuerte LED-Matrix-Einheiten an Front und Heck schaffen eine exzellente Lichtausbeute. Winzige Digital-Matrix-Projektoren setzen buchstäblich Zeichen auf dem Asphalt, sie machen das Licht zum vielseitigen, dynamischen Kommunikationskanal gegenüber dem Umfeld.

Die Marke mit den Vier Ringen hat weltweit die ersten LED-Vollscheinwerfer eingeführt und auch der Matrix-LED-Technik sowie dem Laser-Licht und der OLED-Technologie zum Durchbruch verholfen. In der Technikstudie von Shanghai debütiert nun gleich eine ganze Reihe komplexer Funktionen, die Sicht und Interaktion mit dem Umfeld mittels Licht in neue Bahnen lenken.

Antrieb des Audi e-tron sportback

Interior des Audi e-tron Sportback concept

Interior

Für den Antrieb nutzt der Audi e-tron Sportback eine Konfiguration, die auch in künftigen Serien-Audi mit voll elektrischem Antrieb zu finden sein wird: Eine E-Maschine an der Vorderachse und zwei an der Hinterachse treiben alle vier Räder an und machen das leistungsstarke Coupé in typischer Audi-Manier zum quattro. 320 kW Leistung – beim Boosten sogar 370 kW – sorgen für standesgemäßen Vortrieb – der Sprint von 0 auf 100 km ist in nur 4,5 Sekunden absolviert. Die Reichweite beträgt mit 95 Kilowattstunden Energieinhalt der Batterie mehr als 500 Kilometer (NEFZ).

Elektroauto von Audi

Electric drivetrain

Die flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie der Konzeptstudie liegt zwischen den Achsen unter der Fahrgastzelle. Die Batterie kann durch das so genannte Combined Charging System mit zwei Anschlüssen mit Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC) geladen werden. Große 23-Zoll-Räder im technischen 6-Speichen-Design unterstreichen den selbstbewussten Auftritt des stattlich dimensionierten Coupés. 4,90 Meter Außenlänge, 1,98 Breite und eine Höhe von 1,53 Meter bei einem Radstand von 2,93 Meter positionieren den e-tron Sportback im C-Segment.

Kleine Kameras ersetzen die Außenspiegel – eine Technologie, die über die verbesserte Umströmung und Reduzierung der Windgeräusche hinaus weitere Vorteile bringt: Der tote Winkel der physischen Außenspiegel entfällt nahezu, ebenso wie die Sichtverdeckung nach schräg vorn. Die Anzeige erfolgt über separate Displays in den Türen. Audi zeigt diese Technologie als konkreten Ausblick auf den Serieneinsatz.

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Batterierecycling: Eine Milliarde Batterien pro Jahr

Eine Fabrik zum Batterierecycling der REDUX GmbH wird künftig Altbatterien aus 20 europäischen Ländern wiederaufbereiten – 25.000 Tonnen pro Jahr. In Offenbach ist dafür im Juni eine neue High-Tech-Anlage in Betrieb gegangen. Verbesserte Technologien sollen den Weg für eine boomende Branche bereiten, denn durch die wachsende Bedeutung von Elektromobilität  und Stromspeichern sowie dem ungebrochenen Hype um Smartphones und Tablets wird effizientes Batterierecycling immer wertvoller.

Redux recycelt Batterien21.06.2016. Batterien für den Hausgebrauch sind nicht nur alltägliche Speichermedien, sondern enthalten oft auch Schwermetalle, die die Umwelt belasten. Ihre Entsorgung und Aufbereitung ist entsprechend aufwändig, denn Batterien gehören noch immer in den Sondermüll. Das Unternehmen REDUX hat sich als Pionier für Batterierecycling einen Namen gemacht und ist inzwischen Weltmarktführer in der Branche.

An seinem Standort in Dietzenbach war REDUX an seine Kapazitätsgrenzen gestoßen. „Dort konnten im Jahr maximal 12.000 Tonnen Altbatterien verarbeitet werden“, so Geschäftsführer Holger Kuhlmann. Neben dem Firmen-Hauptsitz in Bremerhaven ging deshalb im Juni eine größere und modernere Recyclinganlage in Offenbach in Betrieb, die Batterien aus 20 europäischen Ländern wiederverwertet. Mit neuen, verbesserten Technologien wird angestrebt, einen echten Wertstoffkreislauf bei Gerätebatterien zum industriellen Standard zu machen. Alte Batterien werden in ihre Bestandteile zerlegt und als Sekundärrohstoffe wieder für die Batterieherstellung eingesetzt – so sieht die spezielle Recyclingmethode von REDUX aus.

Mehr Kapazität zum Batterie-Recycling in Offenbach„Neben den wirtschaftlichen und ökologischen Vorteilen verbessert sich durch dieses Verfahren und die neue Anlage auch die stoffliche Verwertungsquote“, sagt Holger Kuhlmann. 25.000 Tonnen – rund eine Milliarde Batterien – diese riesige Menge will die REDUX GmbH in Offenbach pro Jahr recyceln. Das entspricht einem Achtel aller EU-weit gesammelten Batterien. Die Sortierung erfolgt laut Unternehmen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 30 Batterien in der Sekunde. Zwei Millionen Euro hat das Unternehmen in den neuen Standort investiert, knapp 40 Mitarbeiter sollen hier arbeiten.

Auch beim Recycling von Lithium-Batterien, die z.B. in Elektroautos, Laptops oder Mobiltelefonen verwendet werden, strebt REDUX die Marktführerschaft an. Dafür setzt es auf die Kompetenzen des österreichischen Unternehmens Saubermacher, das kürzlich die 100-prozentigen Anteile von REDUX übernommen hat. Saubermacher betreibt im Bereich Lithium-Batterien seit fünf Jahren intensive Forschungsarbeit. Alkali-Mangan- und Zink-Kohle-Batterien, die mit von REDUX recycelten Batteriebestandteilen hergestellt werden, sind bereits seit 2015 erfolgreich auf dem Markt.

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Europas erster E-Kipplaster in Betrieb

Der kleine pfälzische Ort Enkenbach-Alsenborn erlebte dieser Tage eine Premiere: die Übernahme von Europas erstem E-Kipplaster. Das Fiat-basierte Fahrzeug der Hamburger emovum GmbH soll in der 7.200-Seelen-Gemeinde für die emissionsfreie Beförderung von schweren Lasten und Schüttgut sorgen.

erster elektrischer Kipplaster23.06.2016. In Enkenbach-Alsenborn wird Umweltschutz ganz groß geschrieben. Bereits vor vier Jahren wurde die Gemeinde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) als einzige pfälzische Gemeinde und kleinste Pionierkommune im deutschlandweiten Wettbewerb „Masterplan 100 % Klimaschutz“ ausgewählt. Das Projekt fördert Kommunen, die ihre Treibhausgasemission bis 2050 um 95 Prozent senken wollen.

Teil des Masterplans von Enkenbach-Alsenborn ist der vom Ministerium geförderte E-Kipper E Ducato, der im kommunalen Bauhof eingesetzt wird und im unmittelbaren Radius der Ortschaft seinen Dienst versieht. Der Laster reiht sich ein in einen kleinen alternativen Fuhrpark, der aus fünf Elektrofahrzeugen und einem Hybridfahrzeug besteht, die von der und für die Gemeinde genutzt werden. Darunter befindet sich auch ein Car-Sharing-Mobil.

Die Bauhofmitarbeiter fahren den neuen E Ducato fast täglich. „Das ist schon ein sehr schönes Fahrgefühl – umweltfreundlich und so leise“, ist die einhellige Meinung. Das Aufladen des Elektrofahrzeugs dauert drei Stunden und erfolgt direkt im Bauhof über eine 11 kW Wallbox. Einmal „vollgetankt“, fährt der E Ducato 250 Kilometer weit. Daran soll sich laut Hersteller auch im Winter nichts ändern, denn der Kipper verfügt über eine zusätzlich eingebaute Bioethanol-Standheizung.

Noch gibt es in Europa nichts Vergleichbares im Nutzfahrzeugbereich. „Der E Ducato ist eine bisher konkurrenzlose Fahrzeuglösung für Städte und Kommunen“, erklärt emovum-Geschäftsführer Andreas Pfeffer. Neben dem Kippermodell bietet das Unternehmen auch andere E-Fahrzeugmodelle an – beispielsweise mit Kühlaufbau oder als Personentransporter.

Vom künftigen Erfolg ihrer E-Fahrzeuge ist die emovum GmbH überzeugt „Eine Förderung, etwa durch Kaufprämien, ist für uns ein wichtiges Zeichen dafür, dass jetzt auch die Politik konsequent die E-Mobilität unterstützt. Wir glauben aber fest daran, dass sich Elektrofahrzeuge auch unabhängig davon durchsetzen werden – und das zuallererst bei Nutzfahrzeugen“, gibt sich Andreas Pfeffer zuversichtlich.

In Enkenbach-Alsenborn ist man jedenfalls sehr zufrieden mit dem neuen Gemeindefahrzeug. „Mit dem E-Kipper rücken wir näher an unser Klimaschutzziel“, sagt Bürgermeister Jürgen Wenzel.

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Strasse der Zukunft: Cleantech-Unternehmen verändern den Luftraum

Der Blick über die Stadt, raus aus den Fenstern der Wolkenkratzer wird sich radikal verändern. Drohnen, Ultraleichtflugzeuge und Gyrocopter werden das Bild prägen und damit den Luftraum zur Strasse der Zukunft machen. Ziel ist es, kurze Strecken schneller zu überwinden, den gewöhnlichen Straßenverkehr und dessen Lärm- und Schadstoffemissionen zu reduzieren. Den disruptiven Wandel vorantreiben wollen gleich mehrere deutsche Ingenieurteams, die an durchaus unterschiedlichen Konzepten für die Mobilität der Zukunft arbeiten.

Joystick statt Lenkrad: Eines der Cleantech-Unternehmen, die kleine Elektro-Flugzeuge für Jedermann auf den Markt bringen möchten, ist Lilium Aviation aus Bayern. Das vierköpfige Gründerteam hat gerade für Aufsehen gesorgt: 10 Millionen Euro Venture Capital konnten in einer Finanzierungsrunde eingesammelt werden. Quasi seit dem Start schon wird Lilium von Höhle-der-Löwen-Investor Frank Thelen unterstützt.

Lilium-Jet: Flugzeug für Jedermann

Strasse der Zukunft: Lilium Aviation und der Traum vom Flugzeug für JedermannDer Lilium-Jet soll von zwölf Elektroturbinen auf jedem Flügel angetrieben werden und senkrecht starten können. Die Akkus sollen bei einer durchschnittlichen Reisegeschwindigkeit von 300 km/h für 500 Kilometer reichen – Die Strecke von München nach Leipzig lässt sich damit in weniger als zwei Stunden zurücklegen. Herzstück ist das computergesteuerte System, das den Flugvorgang „supereinfach“ machen soll. Einen Flugschein für Ultraleichtflugzeuge braucht es laut heutiger Luftfahrtordnung trotzdem.

Einen anderen Ansatz hat das Team von Rotorvox gewählt. Bei dem Fluggerät handelt es sich um einen Gyrocopter, dessen Rotor während des Fluges nicht durch einen Motor, sondern alleine vom Fahrtwind angetrieben wird. Ein Pusher-Motor hinter der Pilotenzelle sorgt für Vortrieb. Auftrieb hingegen entsteht durch die sogenannte Autorotation des Rotors.

Leben retten mit dem Rotorvox RV2

Tiefensee zu Besuch bei RotorvoxDer Rotorvox RV2 soll mit seinen spezifischen Vorteilen vor allem gegenüber Hubschraubern punkten: Die Betriebskosten sind günstiger, das Landen auf der Autobahn oder in der Nähe eines Hauses oder einer Unfallstelle viel einfacher möglich als mit dem Hubschrauber. Den Liegend-Transport in einem ihrer Prototypen hat das Thüringer Cleantech-Unternehmen schon vor einiger Zeit mit Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee unter Beweis gestellt.

Der Volocopter des Karlsruher Cleantech-Unternehmens E-Volo schaffte im März dieses Jahres seinen ersten bemannten Flug. „Der Flug war total super“, sagte E-Volo-Geschäftsführer Alexander Zosel im Anschluss. Bereits seit Februar 2016 verfügt der Volocopter VC200 über eine vorläufige Verkehrszulassung als Ultraleicht-Luftfahrtgerät. Der Prototyp der aktuellen Generation, basierend auf einer Struktur aus Faserverbundwerkstoffen und damit in Leichtbauweise gefertigt, wurde zuletzt auch per Fernsteuerung u.a. Dynamik- und Flugmanöver-Tests unterzogen. Der Volocopter beherrscht neben dem Reiseflug die Fähigkeit zum senkrechten Starten und Landen sowie auf der Stelle schweben. Erklärtes Entwicklungsziel der Karlsruher e-volo GmbH ist es, das sicherste Luftsportgerät der Welt zu bauen. Dabei steht auch die Emissionsfreiheit des Flugverkehrs als Vision im Zentrum.

Volocopter VC200: Schubkraft durch Rotoren

Der Volocopter VC200 ist voll elektrisch angetrieben. Die Elektromotoren der 18 Antriebseinheiten werden von neun unabhängigen Akkus versorgt. Der Leistungsbedarf des VC200 beträgt im Schwebezustand bei einem Abfluggewicht von 450 Kilogramm je nach Luftdruck/Temperatur in etwa 45 Kilowatt. Die für den der Schwerkraft entgegengesetzten Auftrieb nötige Schubkraft erzeugen beim Volocopter mehrere individuell und unabhängig angetriebene Rotoren mit jeweils zwei feststehenden Blättern. Im Unterschied zum Hubschrauber kann beim VC200 der Anstellwinkel der einzelnen Rotorblätter nicht verstellt werden.

Strasse der Zukunft wird der Luftraum

Den Traum, nicht nur Kurzstrecken mit dem Elektroflieger zu schaffen, träumt schließlich auch Rafael Domjan: Der Schweizer Abenteurer – mit dem Solar-Schiff PlanetSolar umrundete er einst die Welt – möchte mit dem Solarflieger SolarStratos erstmals den Flug in die Stratosphäre wagen. Verbrennungsmotoren würden bei niedrigem Druck und Temperaturen von Minus 80 Grad ihren Dienst verweigern – Elektromotoren hingegen können den widrigen Bedingungen Stand halten. An dem Projekt sind auch die Österreicher von Kreisel Electric beteiligt, deren besonders leistungsstarke Lithium-Ionen-Akkus für den Stratosphären-Flug ausgewählt wurden.

SolarStratos auf Höhenflug

Das Ziel des Projekts könnte sein, eines Tages auch mit Passagierflugzeugen in der Stratosphäre zu fliegen und durch die verkürzte Strecke die Flugdauer massiv zu verringern. Doch davor ist für 2018 zunächst einmal der rund fünfstündige Jungfernflug der SolarStratos geplant. 2018 wird überhaupt ein besonderes Jahr: Sowohl Lilium Aviation als auch E-Volo wollen 2018 das „Fliegen für Jedermann“ aus der Taufe heben. Werden sich bis dahin die Regularien für das Fliegen in niedriger Höhe so wandeln, dass das möglich und die Strasse der Zukunft der Luftraum wird?

(Bildrechte: e-volo, SolarStratos, Lilium Aviation, Rotorvox)

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