Mali

Hauptstadt: Bamako

Staatsform: Semipräsidiale Republik

Währung: CFA-Franc (XOF)

Fläche: 1,24 Mio km²

Bevölkerung: 12 Mio

Sprachen: Französisch (offiziell), Bambara 80 %, Arabisch

Religionen: Muslime 90 %, Naturreligionen 9 %, Christen 1 %

Stromsystem: 220V/50Hz (Europäischer Stecker)

Telefonvorwahl: +223

Internet TLD: .ml

Zeitzone: MEZ-1h (WEZ)

 

Die Auflösung der kurzlebigen Föderation mit Senegal im September 1960 durch Staatsgründer Modibo Keita war vor allem eine Absage an den dort damals propagierten Fortbestand enger und umfassender Bindungen an die ehemalige Kolonialmacht Frankreich.

Sie leitete eine Phase des militanten ‚Anti-Imperialismus’ im Schulterschluss mit ‚revolutionären’ Nachbarstaaten wie Algerien und Guinea und raschem Ausbau der Zusammenarbeit mit dem damaligen Ostblock ein. Unter dem zweiten Präsidenten, General Moussa Traoré (1968-91), allmähliche Normalisierung der Beziehungen zu Frankreich und Rückkehr in die Franc-CFA-Währungszone, aber weiterhin betont panafrikanistisch-antiimperialistisches Profil auf internationaler Bühne. Die Wahl des ehemaligen malischen Präsidenten A.O. Konaré (1992-2002) zum ersten Kommissionspräsidenten der Afrikanischen Union widerspiegelte die Anerkennung sowohl dieser Tradition wie auch der regionalen Vorbildrolle Malis in Sachen Demokratie und Menschenrechte seit der Wende von 1991/92.

Die malische Wirtschaft ist in hohem Maße von den Weltmarktpreisen der beiden wichtigsten Exportgüter Baumwolle und Gold abhängig. Die Regierung erklärte die Armutsminderung durch Diversifizierung und Umstrukturierung der Wirtschaft, insbes. des Rohstoffsektors zur obersten Priorität, um die Verwundbarkeit durch externe Faktoren zu verringern. Mali nimmt an der „Extractive Industries Transparency Initiative“ (EITI) teil.

Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die malische Wirtschaft waren bislang gering, da das Bankwesen nur wenig mit globalen Finanzmärkten vernetzt ist . Die stark gestiegenen Goldpreise, die Erholung des Baumwollpreises einerseits, die gesunkenen Preise auf dem Öl- markt andererseits haben die Terms-of-Trade für Mali deutlich verbessert.

Sonstige Rohstoffvorkommen im Land – insbesondere Kalk, Phosphat, Diamanten und Marmor – werden derzeit kaum ausgebeutet. Im Norden des Landes wird nach Erdöl und Erdgas gesucht.

China wird als Lieferant von preisgünstigen Konsumgütern ein immer wichtigerer Handelspartner.

 

Mali

In Mali wird das Holz knapp. Deswegen ist es umso wichtiger dass das Land auf erneuerbare Energien umsteigt.

 Das Marktpotenzial ist enorm, der Markt wächst sehr schnell, der Bedarf ist riesig und der Staat Mali hat mehrere Förderprogramme aufgelegt. Möglichkeiten gibt es gleichermaßen für dezentrale Kleinanlagen im Hinterland wie auch für Großanlagen in den Zentren.

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