Guinea

Hauptstadt: Conakry

Staatsform: Präsidial Republik

Währung: 1 Guinea-Franc (GNF) = 100 Cauris

Fläche: 246.000 km²

Bevölkerung: 9,25 Mio

Sprachen: Französisch (offiziell), jede ethnische Gruppe hat ihre eigene Sprache

Religionen: Muslime 85 %, Christen 8 %, traditionelle Religionen 7 %

Telefonvorwahl: +224

Internet TLD: .gn

Zeitzone: UTC

In der ersten Republik (1958 – 1984) orientierte sich Guinea ideologisch an der Sowjetunion und anderen kommunistischen Staaten, pflegte aber aus wirtschafts- und entwicklungspolitischen Gründen auch die Kontakte zu den USA und anderen westlichen Staaten, seit Mitte der 70er Jahre auch wieder mit Frankreich. Nach dem Ende des Ost-West-Konflikts richtete sich die guineische Außenpolitik auf die eigene Subregion und auf wirtschafts- und entwicklungspolitische Interessen aus. Die Europäische Union ist mit ihren Mitgliedstaaten wichtigster Entwicklungshilfegeber. Aus rohstoffpolitischen Gründen sind die Beziehungen zu den USA, Kanada und Russland traditionell ausgedehnt, verstärken sich aber insbesondere zu China und Australien (Bergbaukonzerne Rio Tinto und BHP Billiton). Wegen der jahrzehntelangen Abgeschlossenheit des Landes unterhält das Land nur wenige aktive diplomatische Beziehungen, in Conakry sind weniger als 30 Botschaften vertreten.
Guinea gehört trotz großer wirtschaftlicher Ressourcen (größte Bauxitvorkommen der Welt, reiche Vorkommen an Eisenerz, Nickel, Gold, Diamanten, Wasserkraft, großes landwirtschaftliches Anbaupotenzial) zu den ärmsten Ländern der Welt. Ursächlich dafür war früher die Misswirtschaft unter dem einstigen Staatspräsidenten Sekou Touré, die mit einem Niedergang der Infrastruktur, der Unterdrückung jeglicher Privatinitiative und einer weitgehenden Isolation des Landes einherging. Nach dem Tod Tourés (1984) gelang es mit externer Unterstützung, Preiskontrollen und Importrestriktionen abzuschaffen, ein marktorientiertes Wechselkurssystem zu errichten, einen Teil der unrentablen Staatsfirmen zu privatisieren oder aufzulösen, den überbesetzten öffentlichen Dienst um 50 Prozent zu reduzieren und die Verkehrsinfrastruktur (Straßen, Flughafen, Hafen) zu verbessern. Folge war ein starkes Wachstum im Bauwesen und eine zunehmende Aktivität von Kleingewerbetreibenden. 

 

Guinea

In Guinea ist das Thema erneuerbare Energie derzeit hochaktuell, denn das Land hat praktisch keine Stromversorgung.
 Die Stromversorgung ist äußerst schlecht. Es kommt häufig zu Ausfällen. Kerosin- bzw. Petroleumlampen sind wichtig, um längere Stromausfälle zu überbrücken zu können. Die Energieversorgung in Guinea ist immer noch als mangelhaft zu bezeichnen. Der größte Teil der Energie des Landes wird immer noch aus der Verbrennung fossiler Brennstoffe gewonnen.
Das Land Guinea befindet sich direkt über dem Äquator, zwischen dem 8. und dem 11. Breitengrad. Dort ist sehr viel Sonne und eine grosse Menge an Wasser.
Die großen afrikanischen Flüsse, also Niger und Senegal haben ihre Quelle in Guinea.
Solarsysteme werden dringend benötigt. Stromausfälle sind an der Tagesordnung. Nicht zuletzt, weil Energieträger wie zum Beispiel Diesel im Land zu knapp und sehr teuer sind. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Wasser- und Gesundheitsversorgung und eine geregelte Bildung. Ein Teufelskreis entsteht, denn ohne Energie gerät auch die wirtschaftliche Entwicklung ins Stocken, was die Grundlage eines weiteren Ausbaus der Energieversorgung ist. Es wird nicht nur in den privaten Haushalten dringend gebraucht, sondern, um an dieser Stelle nur ein Beispiel zu nennen, auch für die OP-Säle, da es dort häufig Stromausfälle zu verzeichnen gibt. Die Ärzte operieren dann mit Kerzenlicht weiter.
Wir als Unternehmen sind bemüht, mit gezielten Projekten die Energieversorgung in Guinea durch erneuerbare Energiequellen deutlich zu verbessern.

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